Zwei leckere vegane Lasagne-Rezepte zum Nachkochen

Lasagne ist ein allseits beliebtes Gericht, das zudem noch flexibel in seiner Herstellung ist. Die herkömmliche Lasagne, bestehend aus Tomatensoße und Hackfleisch, ist schon lange nicht mehr die einzige Alternative, die es gibt. Lasagne ist vielfältig und vegane Rezepte werden durchaus immer beliebter. Wir wollen dir zwei Rezepte vorstellen, wie dir eine leckere vegane Lasagne gelingt.

1. Vegane Lasagne-Rezept:
Klassische Bolognese-Lasagne im veganen Stil

Die normale Lasagne, so wie sie auch aus Italien stammt, ist nicht vegan. Aber keine Sorge, das Rezept lässt sich problemlos anpassen und schmeckt im Nachhinein genauso lecker, wenn nicht sogar noch besser. Die meisten Zutaten lassen sich durch andere Produkte ersetzen, wodurch aber nicht der eigentliche Geschmack verloren geht.

Zutatenliste

400 g veganes Hack (kann auch durch Tofu ausgetauscht werden)
Gemüse nach Wahl: Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und Möhren eignen sich am besten
500 ml passierte und gestückelte Tomaten (je nach Vorliebe)
100 ml Wein (rot oder weiß)
Tomatenmark
verschiedene Gewürze: Salz, Pfeffer, Chilipulver, Paprikapulver, Basilikum
Vegane Lasagneplatten
Veganer Streukäse
Pflanzenöl

Zutaten für Vegane Béchamelsoße

3 EL pflanzliche Butter
3 EL Weizenmehl
300 ml Sojamilch
Salz
Pfeffer
Muskat

Zubereitung

1. Zuerst wird das Gemüse für die spätere Soße kleingeschnitten. Hier kannst du selbst entscheiden, wie grob oder fein das Gemüse sein soll. Damit es sich besser mit der späteren Tomatensoße vermischt, sollten die Würfel möglichst klein geschnitten werden. Möhren können auch geraspelt werden.

2. Lasse das Pflanzenöl in einer Pfanne heiß werden und brate darin das vegane Hackfleisch an. Es sollte gebräunt und für ca. fünf Minuten gut durchgebraten werden. Gib danach dein fertig geschnittenes Gemüse mit in die Pfanne und lasse noch einmal alles für vier Minuten scharf anbraten. Gibe am Ende etwas Tomatenmark hinzu, was sich dann über dem veganen Hack und dem Gemüse verteilt.

3. Danach wird die Soße angemischt. Als Basis hierfür dient der Wein, der zuerst zum Hack und Gemüse gegeben wird. Stelle die Pfanne dafür auf mittlere Hitze, sodass es nicht spritzt und der Alkohol nicht direkt verpufft. Danach solltest du alle restlichen Zutaten für die Soße hinzugeben. Dazu zählen einerseits die passierten oder gestückelten Tomaten und die verschiedenen Gewürze, mit denen du die Soße verfeinern möchtest. Vermische alles gut miteinander und lasse es auf niedriger Hitze für etwa 20 bis 25 Minuten köcheln.

4. Während die Soße kocht, bereitest du die Béchamelsoße vor. Nimm dir hierfür einen kleinen Topf und lasse die vegane Butter darin schmelzen. Danach mischst du das Mehl darunter und schwitzt das Gemisch für ein bis zwei Minuten an. Gib dann langsam die Sojamilch dazu und rühre ständig um, sodass keine Klümpchen entstehen. Schmecke die Soße mit Salz, Pfeffer und Muskat ab, bis sie dir gefällt.

5. Heize den Backofen auf 180 °C vor und richte dann deine Lasagne in einer Auflaufform an. Du solltest mit einer dünnen Schicht der Bolognese-Soße starten und danach eine Schicht aus Lasagneplatten bilden. Die zweite Schicht startest du wieder mit der Tomatensoße, gibst dann aber etwas von der selbst angerührten Béchamelsoße hinzu. Diese Schichten wiederholst du so lange, bis nichts mehr von den verschiedenen Soßen übrig ist oder die Auflaufform voll ist. Ganz oben sollte zuletzt eine dünne Schicht der Béchamelsoße sein. Wenn du willst, kannst du dann noch den veganen Käse deiner Wahl darüber verteilen.

6. Lass die vegane Lasagne weiter bei 180 °C für rund 40 Minuten backen. Der Käse sollte goldbraun sein, bevor du sie wieder herausholst. Danach solltest du den Auflauf für fünf bis zehn Minuten abkühlen lassen. So verfestigt sich auch die Lasagne und du kannst sie dann wunderbar auf einen Teller geben und genießen.


2. Vegane Lasagne-Rezept:
Spinat-Lasagne mit Pilzen

Vegane Lasagne-Rezept: Spinat-Lasagne mit Pilzen

Wenn du etwas anderes als klassische Lasagne aus Tomaten und Hackfleisch probieren möchtest, so gibt es auch hier tolle Alternativen. Beliebt ist vor allem die Spinat-Lasagne mit Lachs, die aber bei einer veganen Ernährung ebenfalls rausfällt. Spinat ist dennoch eine tolle Grundlage für den Nudelauflauf und lässt sich hervorragend mit Pilzen kombinieren.

Zutatenliste

700 g Blattspinat
400 g Champignons
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Thymian
Pflanzenöl
Vegane Lasagneplatten
Veganer Käse

Zutaten für Vegane Béchamelsoße

3 EL pflanzliche Butter
3 EL Weizenmehl
300 ml Sojamilch
Salz
Pfeffer
Muskat

Zubereitung

1. Zuerst werden der Blattspinat und die Champignons vorbereitet. Frischer Spinat kann direkt verarbeitet werden. Wenn du tiefgefrorenen Spinat nimmst, lasse ihn vorher auftauen. Schneide währenddessen die Pilze in kleine Scheiben. Erhitze etwas Öl in einer Pfanne. Schneide auch die Zwiebeln und den Knoblauch klein. Brate nun die klein geschnittenen Champignons und den Spinat auf mittlerer Hitze an. Gib die Zwiebeln, den Knoblauch und etwas Thymian hinzu und rühre alles so lange um, bis die Pilze leicht braun sind und der Spinat eingefallen ist. Würze das Ganze nach Belieben mit Salz und Pfeffer.

2. Auch bei einer Spinat-Lasagne darf die Béchamelsoße nicht fehlen. Lasse dazu etwas Butter in einem kleinen Topf schmelzen und dann zusammen mit Weizenmehl anschwitzen. Dann gibst du schrittweise die pflanzliche Milch hinzu, sodass in der Soße keine Klumpen entstehen. Am Ende kannst du die Soße mit Salz, Pfeffer und Muskat verfeinern.

3. Heize deinen Backofen bei 180 °C vor und schichte nebenbei alle Zutaten in eine Auflaufform auf. Fange dabei mit dem Gemisch aus Spinat und Pilzen an, darauf dann eine Schicht der Béchamelsoße und dann die Nudelplatten. Mache das so lange, bis die Zutaten ausgehen oder die Form bis oben hin voll ist. Zum Schluss solltest du noch die restliche Béchamelsoße und den Käse darüber geben.

4. Die Lasagne sollte für 40 Minuten im Ofen backen, bis am Ende der Käse goldbraun ist. Lasse den Auflauf noch etwa fünf Minuten abkühlen, was auch dabei hilft, die Lasagne stabiler zu machen. Danach kannst du sie auf einem Teller servieren und es dir schmecken lassen.